Einsetzen der Symptome nach Ausgesetztsein an kaltem, trockenem Wind oder an Zugluft
Beschwerden nach Schreck
Plötzliches und heftiges Auftreten der Symptome
Haut brennend heiss, rot, trocken
Ruhelosigkeit und grosse Angst bei allen Beschwerden
Hohes Fieber mit Schüttelfrost; will aber nicht zugedeckt sein
Grosser Durst auf kaltes Wasser
Entzündungsprodukte (Augen-Nasenaus-fluss)
wässerig oder hell blutig; nie eitrig!
INDIKATIONEN
Akute Folgen von Erkältung an trockenem, kaltem Wind oder an Zugluft
Hohes Fieber mit grosser Ruhelosigkeit (Entzündung hat sich noch nicht festgesetzt) und heisser, trockener Haut
Lokale Entzündungen (z.B. Augenbindehaut, Hals, Harnblase, Euter/Gesäuge),wenn die typischen Ursachen und Symptome vorhanden sind
Husten trocken, bellend, ev. mit Würgen
Brunstlosigkeit infolge Schreck oder
Ausgesetztsein an kaltem, trockenem Wind oder an Zugluft
Koliken der Pferde, durch Erkältung entstanden und plötzlich auftretend
MODALITÄTEN
Verschlimmerung: Liegen auf der kranken Seite in der Wärme
Besserung: morgens früh durch heisses Schwitzen
KONSTITUTIONELLE MERKMALE
Kräftige, aber unruhige, schreckhafte Tiere, die normalerweise nicht besonders krankheitsanfällig sind, jedoch durch äussere Einflüsse, die dem Aconit-Bild entsprechen, schnell und heftig erkranken können. Oft junge Tiere.
ALLGEMEINES ÜBER ACONITUM NAPELLUS
Zur Bereitung der Urtinktur wird die gesammte Pflanze verwendet. Dieses Arzneimittel sollte in den Frühstadien eines Fieberzustandes eingesetzt werden, wenn diese Symptome schlagartig und heftig auftauchen. Tiere welche anfällig auf trockene Kälte (Bise) sind, werden vorzugsweise mit Aconitum behandelt.
TIPPS
Aconit immer am Anfang einer heftigen Krankheit geben (nicht bei jeder Krankheit). Aconit ist ein grosses entzündungshemmendes Mittel. Wenn die Symtome trotz sorgfältiger Mittelwahl nicht schnell abklingen: Ein Folgemittel geben (oft Belladonna, vor allem, wenn das Tier zu schwitzen beginnt).