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Ferrum phosphoricum (ferr-p)

PHOSPHORSAURES EISEN
 
LEITSYMPTOME(Wahlanzeigende Symptome)

Selten hohes Fieber, Schwäche, Schreck-haftigkeit, Berührungsempfindlichkeit
Kopf warm, Giedmassen kalt
Tiere stehen abseits von der Herde, müssen sich hinlegen, fühlen sich aber im Liegen nicht wohl und wandern langsam herum (v.a. nachts)
Neigung zu Blutungen mit hellem Blut
Schmerzhafter, trockener Husten, ev. mit Blut durchsetzter Auswurf (kommt manchmal durch die Nase)
Abneigung gegen (rohes) Fleisch bei (und/Katze
Erbrechen von unverdauter Nahrung nach der Futteraufnahme
Durchfall, ev. blutig
Wandernder Gelenksrheumatismus
 
INDIKATIONEN

Fieber ohne eindeutige Organsymptome (weniger hoch und akut als Aconit)
Entzündungen verschiedener Organe (Ohren, Rachen, Bronchien, Gelenke) mit Fieber
Wiederaufflammende chronische Erkrankungen
Nasenbluten mit hellem Blut
 
MODALITÄTEN

Verschlimmerung:
nachts, Ruhe
Kälte
durch Berührung
Besserung:
Wärme (Umgebungstemperatur)
langsames Herumgehen
Kälteanwendung
 
KONSTITUTIONELLE MERKMALE

Wirkt am besten bei schlanken, lebhaften Jungtieren, die für Infektionen anfälig sind.

 
  ALLGEMEINES ÜBER FERRUM PHOSPHORICUM
Ferrum phos. gilt als bewährtes Mittel bei akuten und subakuten Entzündungen mit Fieber und Abmagerung der Tiere. Es wird hauptsächlich eingesetzt bei Tieren mit ständiger Infektionsneigung, die wenig widerstandsfähig sind. Es passt vor allem für Jungtiere, die wenig Appetit zeigen. Charakteristisch für das Arzneimittel von Ferrum phos. ist auch eine Neigung zu Magenstörungen. Die Tiere Erbrechen häufig nach der Futteraufnahme. Entzündungen im Ohr können ebenfalls mit Ferrum phos. behandelt werden.